
Coriflam
Pflanzliche Extrakte und antioxidative Polyphenole in einer ausgewogenen Komposition.

Ständig müde, diffuse Gelenkschmerzen, immer wieder anfällig für Infekte, und kein Arzt findet eine klare Ursache? Dahinter können chronische, niedriggradige Entzündungsprozesse stecken, die lange unbemerkt bleiben.
Entzündungen sind eine natürliche Immunreaktion auf Gewebeschäden oder Krankheitserreger. Eine akute Entzündung ist kurzfristig und schützend: Sie tritt etwa bei einer Schnittwunde oder Erkältung auf und klingt nach erfolgreicher Abwehr wieder ab.
Problematisch wird es, wenn Entzündungsprozesse nicht mehr abklingen. Bei einer chronischen Entzündung bleibt das Immunsystem dauerhaft aktiviert, obwohl kein akuter Auslöser mehr vorhanden ist. Diese Prozesse verlaufen oft unterschwellig und werden als stille Entzündungen (Silent Inflammation) bezeichnet. Betroffene bemerken häufig nur unspezifische Anzeichen wie anhaltende Müdigkeit, diffuse Schmerzen, Verdauungsbeschwerden oder eine erhöhte Infektanfälligkeit.
Begünstigt werden stille Entzündungen durch mehrere Faktoren, die oft zusammenwirken: eine Ernährung mit hohem Anteil an verarbeiteten Lebensmitteln und Zucker, Bewegungsmangel, chronischer Stress, Schlafmangel und Übergewicht. Bestimmte Blutwerte wie das hochsensitive CRP (hs-CRP) können Hinweise auf entzündliche Prozesse geben. Bei anhaltenden Beschwerden sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Was täglich auf dem Teller liegt, beeinflusst entzündliche Prozesse stärker, als vielen bewusst ist. Als entzündungsregulierend gelten fettreiche Seefische (Lachs, Makrele, Hering), Beeren, grünes Blattgemüse, Nüsse, natives Olivenöl sowie Kurkuma und grüner Tee. Die mediterrane Ernährung wird in der Forschung häufig als Ernährungsform mit entzündungsregulierendem Potenzial beschrieben (Schwingshackl & Hoffmann, 2014).
Umgekehrt können Zucker, Weißmehlprodukte, Transfette, übermäßiger Alkoholkonsum und stark verarbeitetes Fleisch Entzündungsprozesse begünstigen.
Bestimmte Nährstoffe und Pflanzenstoffe werden in der Forschung hinsichtlich ihrer entzündungsregulierenden Eigenschaften intensiv untersucht:
Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) gehören zu den am besten erforschten Substanzen. Sie dienen als Vorstufen für Resolvine und Protektine, die an der Auflösung von Entzündungsreaktionen beteiligt sind (Calder, 2017). Die EFSA hat bestimmte Health Claims für EPA und DHA zugelassen. In hohen Dosierungen können sie die Blutgerinnung beeinflussen.
Curcumin aus der Kurkumawurzel kann verschiedene Signalwege beeinflussen, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind (Hewlings & Kalman, 2017). Die geringe Bioverfügbarkeit lässt sich durch moderne Formulierungen wie Cyclodextrin-Komplexierung, Vollspektrum-Matrixextraktion oder in liposomaler Form verbessern. Bei Gallenwegserkrankungen ist Vorsicht geboten.
Boswelliasäuren aus Weihrauch können das Enzym 5-Lipoxygenase hemmen, das an der Bildung entzündungsfördernder Leukotriene beteiligt ist. Klinische Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse bei Gelenkbeschwerden (Abdel-Tawab et al., 2011).
Resveratrol, ein Polyphenol aus Trauben und Beeren, zeigt in Laborstudien antioxidative Eigenschaften. Die Übertragbarkeit auf den Menschen ist Gegenstand laufender Forschung. Quercetin, ein Flavonoid aus Zwiebeln, Äpfeln und Brokkoli, wird als Modulator verschiedener Entzündungsmediatoren untersucht (Li et al., 2016). MSM (Methylsulfonylmethan) wurde hinsichtlich seiner Rolle bei Gelenkgesundheit erforscht und gilt als gut verträglich (Butawan et al., 2017).
Weitere untersuchte Substanzen sind Grüntee-Extrakt (EGCG), Sulforaphan aus Brokkoli, Alpha-Liponsäure sowie Glutathion und seine Vorstufe N-Acetylcystein (NAC).
Wer entzündungsregulierende Nährstoffe ergänzen möchte, sollte auf standardisierte Extrakte, Bioverfügbarkeit, Reinheit und eine studienbasierte Dosierung achten. Hochwertige Produkte verzichten auf unnötige Zusatzstoffe und sind frei von Laktose, Fruktose, Gluten, Soja und weiteren Allergenen. Seriöse Hersteller legen die vollständige Zusammensetzung einschließlich der Wirkstoffmengen offen.
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keinen gesunden Lebensstil. Regelmäßige moderate Bewegung setzt anti-entzündliche Myokine frei. Chronischer Stress ist einer der bedeutendsten Entzündungstreiber und lässt sich durch Meditation, Atemübungen und ausreichend Erholung reduzieren. Erholsamer Schlaf von sieben bis neun Stunden pro Nacht ist essenziell für die Immunregulation. Auch eine vielfältige Darmflora trägt zur Immunbalance bei.
Akute Entzündungen sind kurzfristige Immunreaktionen auf Verletzungen oder Infektionen und klingen innerhalb von Tagen bis Wochen ab. Chronische Entzündungen dagegen sind dauerhafte, niedrigschwellige Prozesse, die über Monate oder Jahre bestehen und verschiedene Organsysteme belasten können.
Stille Entzündungen verursachen oft keine eindeutigen Symptome. Mögliche Hinweise sind anhaltende Müdigkeit, diffuse Schmerzen oder häufige Infekte. Ein häufig genutzter Marker ist das hochsensitive CRP (hs-CRP). Je nach Fragestellung können weitere Laborwerte sinnvoll sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine stille Entzündung vermuten.
Eine einzelne „stärkste" Substanz lässt sich wissenschaftlich nicht benennen. Zu den am besten untersuchten natürlichen Substanzen zählen Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA), Curcumin und Boswelliasäuren (Weihrauch). Die Wirkung hängt von der individuellen Situation, der Dosierung und der Bioverfügbarkeit ab.
Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA), Curcumin, Boswelliasäuren (Weihrauch), Resveratrol, Quercetin und MSM gehören zu den am intensivsten erforschten Substanzen. Auch Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Selen tragen zum Schutz vor oxidativem Stress bei, der Entzündungsprozesse begünstigen kann.
Eine entzündungsregulierende Ernährung, etwa nach mediterranem Vorbild, leistet einen wichtigen Beitrag. Allerdings ist es oft schwierig, ausreichende Mengen bestimmter Nähr- und Phytostoffe (z. B. Vitamine, Mikronährstoffe, Curcumin oder hochdosierte Omega-3-Fettsäuren) allein über die Nahrung aufzunehmen. Nahrungsergänzungsmittel können hier eine sinnvolle Ergänzung darstellen.
Ein großer Teil der Immunaktivität ist mit dem Darm und seiner Schleimhaut verbunden. Eine gestörte Darmbarriere (sogenanntes Leaky Gut) kann dazu führen, dass entzündungsfördernde Substanzen in den Blutkreislauf gelangen. Eine gesunde Darmflora und intakte Darmschleimhaut sind daher zentrale Faktoren für die Entzündungsregulation.
Bei anhaltenden Schmerzen, starker Müdigkeit, Gelenkschwellungen oder unerklärlichem Gewichtsverlust sollten Sie immer einen Arzt konsultieren. Chronische Entzündungen können auf behandlungsbedürftige Erkrankungen hinweisen. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ärztliche Diagnostik und Therapie.
Hypoallergen. Standardisierte Extrakte. Transparent deklariert. Hier eine Auswahl unserer Nahrungsergänzungsmittel mit Wirkstoffen, die in der Entzündungsforschung untersucht werden:

Pflanzliche Extrakte und antioxidative Polyphenole in einer ausgewogenen Komposition.

Hoch resorbierbare Curcuminoide aus Curcuma longa kombiniert mit Boswelliasäuren aus Weihrauch.

Hochkonzentriertes Fischölkonzentrat mit EPA und DHA für eine normale Herzfunktion.

Hochwertiger Weihrauch-Extrakt, standardisiert auf mindestens 70 % Boswelliasäuren.

Natürliches Flavonoid mit antioxidativen Eigenschaften, gewonnen aus Pflanzenquellen.

Natürliches trans-Resveratrol — ein pflanzliches Polyphenol-Antioxidans aus Trauben.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.