
Selen Plus 200
Selen trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Mit Vitamin B6 und Vitamin E.

Unsere Zellen sind täglich zahlreichen Belastungen ausgesetzt, von Umwelteinflüssen über Stress bis hin zur Ernährung. Ob und wie gut der Körper damit umgeht, hängt wesentlich von seinen Schutzmechanismen ab. Dieser Ratgeber erklärt, was oxidativer Stress bedeutet, wie er entsteht und welche Rolle Ernährung und Mikronährstoffe laut aktueller Forschung für die Zellgesundheit spielen.
Jede Zelle im Körper ist täglich Belastungen ausgesetzt. Eine zentrale Rolle spielt dabei oxidativer Stress: Freie Radikale, das sind hochreaktive Sauerstoffverbindungen, können Zellstrukturen und DNA schädigen. In begrenztem Umfang sind freie Radikale ein normales Nebenprodukt des Stoffwechsels. Problematisch wird es, wenn das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und den körpereigenen Schutzmechanismen (Antioxidantien) dauerhaft gestört ist.
Faktoren, die oxidativen Stress verstärken können, sind Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, chronischer Stress, Umweltschadstoffe, UV-Strahlung und eine nährstoffarme Ernährung. Auch chronische Entzündungsprozesse stehen in engem Zusammenhang mit erhöhtem oxidativen Stress.
DNA-Schäden durch oxidativen Stress können, wenn sie von den körpereigenen Reparaturmechanismen nicht ausreichend behoben werden, langfristig zur Entstehung veränderter Zellen beitragen. Die Stärkung der körpereigenen Schutzsysteme ist daher ein zentrales Thema der Präventionsforschung.

Die Ernährung ist einer der Lebensstilfaktoren, die in der Forschung am intensivsten untersucht werden. Bestimmte Lebensmittel liefern Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe, die zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beitragen können.
Als besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen und Mikronährstoffen gelten Beeren (Anthocyane), Kreuzblütler wie Brokkoli, Blumenkohl und Rosenkohl (Sulforaphan, Indol-3-Carbinol), Tomaten (Lycopin), grüner Tee (EGCG), Kurkuma (Curcumin) sowie Knoblauch und Zwiebeln (Schwefelverbindungen). Der World Cancer Research Fund (WCRF) empfiehlt eine überwiegend pflanzliche Ernährung mit reichlich Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten als Grundlage der Gesundheitsvorsorge.
Umgekehrt werden stark verarbeitetes Fleisch, übermäßiger Alkoholkonsum und eine kalorienreiche, nährstoffarme Ernährung in der Forschung mit ungünstigen Effekten auf die Zellgesundheit in Verbindung gebracht.
Bestimmte Mikronährstoffe und Pflanzenstoffe werden in der Forschung hinsichtlich ihrer Rolle für die Zellgesundheit untersucht. Dabei ist zu betonen: Kein Nahrungsergänzungsmittel kann Krebs vorbeugen, heilen oder das Risiko einer Erkrankung garantiert senken. Die folgenden Substanzen werden ausschließlich im Kontext von Zellschutz und oxidativem Stress dargestellt.
Selen ist ein essenzielles Spurenelement und Bestandteil wichtiger antioxidativer Enzyme, darunter die Glutathionperoxidase. Die EFSA hat für Selen den Health Claim „Selen trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen" zugelassen. Die Versorgungslage über die Ernährung ist in Mitteleuropa laut Studien häufig nicht optimal (Rayman, 2012).
Vitamin D trägt laut zugelassenem Health Claim zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Darüber hinaus wird Vitamin D in der Forschung im Zusammenhang mit der Zelldifferenzierung untersucht (Holick, 2007). Mehrere Beobachtungsstudien zeigen einen Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und verschiedenen Erkrankungen. Interventionsstudien liefern bislang kein einheitliches Bild, weshalb keine kausalen Schlüsse gezogen werden können.
Sulforaphan aus Kreuzblütlern wird in der Forschung im Zusammenhang mit dem Nrf2-Signalweg und zellulären Schutzmechanismen untersucht (Shapiro et al., 2006). Die meisten Daten stammen aus Zell- und Tierversuchen. Klinische Studien am Menschen laufen.
Resveratrol und Quercetin sind Polyphenole, die in zahlreichen präklinischen Studien auf ihre Eigenschaften im Zusammenhang mit oxidativem Stress untersucht wurden. Die Übertragbarkeit auf den Menschen und die notwendige Dosierung sind Gegenstand laufender Forschung.
Glutathion und N-Acetylcystein (NAC) sind Bestandteile des körpereigenen antioxidativen Stoffwechsels (Forman et al., 2009). Glutathion ist das am häufigsten vorkommende intrazelluläre Antioxidans. NAC ist eine biochemische Vorstufe von Glutathion.
Grüntee-Extrakt (EGCG) enthält Catechine, die in zahlreichen Studien auf ihre Eigenschaften im Zusammenhang mit oxidativem Stress untersucht wurden. Epidemiologische Daten aus Asien deuten auf einen möglichen Zusammenhang zwischen regelmäßigem Grüntee-Konsum und bestimmten Gesundheitsparametern hin. Kontrollierte klinische Studien sind noch nicht ausreichend.
Ein funktionierendes Immunsystem spielt eine zentrale Rolle für die Zellgesundheit. Es erkennt und beseitigt geschädigte oder veränderte Zellen und schützt den Körper vor Infektionen. Mehrere Mikronährstoffe tragen laut zugelassenen EFSA Health Claims zur normalen Funktion des Immunsystems bei, darunter Vitamin D, Vitamin C, Selen und Zink. Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung, erholsamem Schlaf und einer ausgewogenen Ernährung bildet die Grundlage für eine gut funktionierende Immunregulation.
Krebsvorsorge im medizinischen Sinne umfasst weit mehr als Ernährung und Nahrungsergänzung. Die anerkannten Säulen der Prävention sind die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen und Früherkennungsprogrammen, der Verzicht auf Rauchen, ein moderater Umgang mit Alkohol, regelmäßige körperliche Aktivität, ein gesundes Körpergewicht und ein bewusster Umgang mit UV-Strahlung.
Nahrungsergänzungsmittel können eine ausgewogene Ernährung ergänzen, ersetzen aber weder einen gesunden Lebensstil noch ärztliche Vorsorgeuntersuchungen. Wer Nahrungsergänzungsmittel einnehmen möchte, sollte auf Qualität, Reinheit, Bioverfügbarkeit und eine angemessene Dosierung achten und vorzugsweise Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker halten.
Oxidativer Stress entsteht, wenn die Menge an freien Radikalen im Körper die Kapazität der antioxidativen Schutzsysteme übersteigt. Freie Radikale können Zellstrukturen und DNA schädigen. Der Körper verfügt über eigene Schutzmechanismen. Bestimmte Nährstoffe wie Vitamin C, Vitamin E und Selen tragen laut EFSA dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Nein. Kein Nahrungsergänzungsmittel kann Krebs vorbeugen oder das Erkrankungsrisiko garantiert senken. Bestimmte Mikronährstoffe wie Selen oder Vitamin C tragen zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei, was die EFSA mit zugelassenen Health Claims bestätigt hat. Ein direkter Zusammenhang mit Krebsprävention lässt sich daraus nicht ableiten.
Der Körper produziert eigene Antioxidantien wie Glutathion, die freie Radikale neutralisieren. Bestimmte Nährstoffe wie Vitamin C, Vitamin E, Selen und Zink tragen laut zugelassenen EFSA-Claims dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Über die Ernährung aufgenommene sekundäre Pflanzenstoffe aus Obst und Gemüse ergänzen diesen Schutz.
Beeren, Kreuzblütler (Brokkoli, Blumenkohl), Tomaten, grüner Tee, Kurkuma, Knoblauch und Zwiebeln enthalten eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe und Mikronährstoffe. Der WCRF empfiehlt eine überwiegend pflanzliche Ernährung als Grundlage der Gesundheitsvorsorge.
Vitamin D trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei (zugelassener EFSA Health Claim). Darüber hinaus wird Vitamin D in der Forschung im Zusammenhang mit Zelldifferenzierung untersucht. Beobachtungsstudien zeigen Zusammenhänge zwischen niedrigen Spiegeln und verschiedenen Erkrankungen. Kontrollierte Interventionsstudien liefern bislang kein einheitliches Bild.
Krebsvorsorge im medizinischen Sinne umfasst Vorsorgeuntersuchungen und Früherkennungsprogramme, Nichtrauchen, moderaten Alkoholkonsum, regelmäßige Bewegung, ein gesundes Körpergewicht und UV-Schutz. Eine ausgewogene, pflanzenreiche Ernährung ergänzt diese Maßnahmen. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen weder Vorsorge noch einen gesunden Lebensstil.
Mehrere Mikronährstoffe tragen laut zugelassenen EFSA Health Claims zur normalen Funktion des Immunsystems bei, darunter Vitamin D, Vitamin C, Selen und Zink. Diese Nährstoffe können eine ausgewogene Ernährung ergänzen. Ein gesunder Lebensstil mit Bewegung, ausreichend Schlaf und Stressreduktion ist für die Immunregulation ebenso wichtig.
Bei unklaren Beschwerden, unerklärlichem Gewichtsverlust, anhaltender Müdigkeit oder tastbaren Veränderungen sollten Sie zeitnah einen Arzt konsultieren. Nehmen Sie regelmäßig an den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen teil. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ärztliche Diagnostik und Therapie.
Hypoallergen. Standardisierte Extrakte. Transparent deklariert. Hier eine Auswahl unserer Nahrungsergänzungsmittel mit Wirkstoffen, die in der Zellgesundheits-Forschung untersucht werden:

Selen trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Mit Vitamin B6 und Vitamin E.

Vitamin D3 und K2 für die normale Funktion des Immunsystems und den Erhalt gesunder Knochen.

Brokkoli-Extrakt, standardisiert auf 0,1 % Sulforaphan — sekundärer Pflanzenstoff aus Kreuzblütlern.

N-Acetyl-L-Cystein als biochemische Vorstufe von Glutathion. Pharmazeutische Qualität.

Grüntee-Extrakt, standardisiert auf 98 % Polyphenole und 40 % EGCG (Epigallocatechingallat).

Reduziertes L-Glutathion (G-SH) — zentrales körpereigenes Antioxidans im Zellstoffwechsel.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Er stellt keine Empfehlung zur Prävention oder Behandlung von Krebserkrankungen dar. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.